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Telekommunikation

Technologien

Telekommunikation
 

Die Telekommunikationseinrichtungen des Verwaltungsgebäudes (Telegraf, Telefon und Fernschreiber, später auch Rundfunk und Fernsehen und schließlich digitale Rechnernetze) entsprachen stets dem jeweils modernsten Standard der Technik. Siemens war in diesen Technologien führend und stattete das Verwaltungsgebäude mit Produkten aus eigener Fertigung aus.

Alle Büros waren über ein hausinternes Telefonnetz miteinander verbunden. Allerdings war es längst nicht jedem Mitarbeiter gestattet, dienstliche Telefonate zu führen − dies durften nur Bürovorsteher.

Ferngespräche waren der Direktion, der Verwaltung, dem Sekretariat und leitenden Mitarbeitern des Hauses vorbehalten. Diese Gespräche liefen über die hauseigene Fernsprech-Vermittlungsstelle zum Fernsprech-Vermittlungsamt in Charlottenburg. Das Verwaltungsgebäude war nach seiner Indienstnahme einige Jahre unter „C4 Wilhelm 7000−7035“ erreichbar. Fernschreiben und Telegramme konnte die Direktion unter „Wernerdyn Berlin“, die zentrale Finanzverwaltung unter „Wernerfin Berlin“ und das Generalsekretariat unter „Werneriat Berlin“ absetzen und empfangen.

Zusätzlich gab es ein Haus-Rohrpostsystem, das in kürzester Zeit Zettel, Schriftstücke und kleinere Gegenstände transportieren konnte, ohne dass dazu Personal erforderlich war.

Ein im Verwaltungsgebäude ebenfalls existierendes Fern-Rohrpostsystem blieb bis 1970 in Betrieb und diente als Verbindung zum Siemens-Fernmeldewerk sowie zum Siemensstädter und Charlottenburger Postamt.

 

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