Ausstellung

Gebäudegestaltung

Architektur

Gebäudegestaltung
 

Die „majestätische“ Architektur des einer barocken Schlossanlage ähnelnden Verwaltungsgebäudes strahlt Würde und Macht, Solidität und Leistungsfähigkeit des Hauses Siemens aus. Jahrelang galt es als der größte Verwaltungsbau Berlins.

Das Gebäude ist als Mauerwerksbau, ruhend auf einem Dreiständersystem mit Stahl-Innenstützen und Stahl-Steindecken, ausgeführt. Es besteht aus einem Komplex viergeschossiger Flügel, die sieben ungleich große Innenhöfe umschließen.

Auf einer bebauten Fläche von fast 11.000 Quadratmetern ergibt sich mit seinen insgesamt sieben Geschossen − eines liegt auf Erdniveau, vier befinden sich im Fassadenbereich, zwei niedrigere sind im Dachbereich − eine Bruttonutzfläche von nahezu 75.600 Quadratmetern; das sind fast sieben Fußballfelder.

Zwei Fronten setzen die wesentlichen Akzente: die zur Nonnendammallee ausgerichtete 180 Meter lange Südfassade (die Hauptfront) und die 140 Meter lange Ostfassade am Rohrdamm.

Die Fassaden mit ihren eindrucksvollen Putzgiebeln unter mächtigen, gebrochenen Walmdächern sind mit rotbraunen Freienwalder Klinkern geschmückt, die strukturbildenden Bauglieder und der bauplastische Schmuck mit Heuscheuer Sandsteinplatten versehen.

Zu Beginn der Bauarbeiten legte man unter der 49 Meter breiten Nonnendammallee auch zwei Verbindungstunnel zum gegenüberliegenden Dynamowerk an, die der Strom- und Wärmeversorgung des neuen Gebäudes und dem Personalverkehr dienten − sie sind bis heute in Nutzung.

 

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