Ausstellung

Ehrenmal

Gedenkstätte

Ehrenmal
 

Dem Ostflügel des Verwaltungsgebäudes vorgelagert und von alten Eichen umsäumt liegt eine würdevolle Gedenkstätte: das Siemens-Ehrenmal. Der nach Plänen des Architekten Hans Hertlein (1881‒1963) gestaltete und 1934 eingeweihte Ort erinnert an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Siemens-Mitarbeiter.

Der über 670 Quadrat meter große Platz aus Granitplatten ist mit einer Muschel kalksteinmauer ein gefasst. In diese Mauer eingelassen ist ein Band aus 118 aneinandergereihten Guss tafeln der Siemens-Graugießerei mit insgesamt 2.989 Namen und Todesdaten. In der Platzmitte liegt eine sarkophagartige Steinplatte mit zeittypischer Umschrift, auf der sich ein mittelalterliches „Heldenschwert“ befindet. Am Rand der Umfriedung erhebt sich eine 16 Meter hohe muschelkalksteinverkleidete Stele, auf der das preußische Wappentier, der Adler, ruht.

1970 fügte der Architekt Karl Heinz Schwennicke (1901‒1985) dem Ehrenmal sieben kubische Gedenksteine zum Andenken an die Toten des Zweiten Weltkriegs hinzu.

 

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